Aktuelles

13.04.2020
Soforthilfe für das Hexendorf "Gushiegu" im Zuge der aktuellen Covid- 19 Pandemie

 

Seit einiger Zeit unterstützen wir das „Hexendorf“ Gushiegu in der Nähe von Tamale. 
Es ist eines von sechs kleinen Siedlungen, die in der nördlichen Region Ghanas ein Zufluchts- und Rettungsort für verstoßene Frauen geworden sind.
Diese mittellosen Frauen wurden in ihren vorherigen Wohnorten zuvor der Hexerei beschuldigt und von den Familien und aus ihren Dörfern verstoßen. Der auch im Norden Ghanas weit verbreitete Hexenglauben führt häufig dazu, dass die Frauen, die von ihren Männern nicht mehr akzeptiert werden, von heute auf morgen der Hexerei beschuldigt werden.
Sie wurden sogar häufig missbraucht, geschlagen und unwürdig behandelt. 
Einmal der Hexerei beschuldigt, werden sie denunziert und verstoßen. Sie haben auch fast  nie die Chance, sich dagegen zu wehren und im Gespräch mit dem Dorfältesten Unterstützung zu bekommen.
So fliehen sie in die „Witches Camps“, meist mittellos, oft auch verzweifelt und traumatisiert. Ihre Kinder und das ganze soziale Umfeld geht Ihnen von jetzt auf gleich verloren.
In Gushiegu versuchen wir gemeinsam mit den Steyler Missionaren, diesen Frauen wieder eine Hoffnung und Perspektive zu geben. 
Neben der ganz basalen Überlebenshilfe geht es darum, die Frauen auch psychisch wieder zu stärken und Ihnen eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.
In den letzten Tagen und Wochen wurden diese Dörfer durch die Covid - 19 Pandemie stark getroffen. Der „Lockdown“ hat dazu geführt, dass sie von der Welt nahezu abgeschnitten sind, nichts mehr an den Straßen oder auf den Märkten verkaufen können etc. 
Auch wurden die meisten Straßen und Zufahrtswege gesperrt.
Wir konnten mit einer spontanen Hilfsaktion - wie in einer „Nacht- und Nebelaktion“ - dafür sorgen, dass noch wichtige Hilfsgüter nach Gushiegu gebracht wurden. 
Mehreren hundert Frauen drohte ansonsten tatsächlich der Hungertod. 
So hat Pater Phanuel spontan Reis, Bohnen, Zucker, Salz, Nudeln, Sanitär- und Hygieneprodukte in großen Mengen besorgen können und nach Gushiegu bringen können.
Wir sind glücklich und froh, dass wir diese „Überlebenshilfe“ auf den Weg bringen konnten.
Es wird weiter dringende Hilfe in den anderen fünf Dörfern notwendig sein, um den vielen Frauen das Überleben zu sichern und Ihnen eine nachhaltige Perspektive zu ermöglichen.
Wenn Sie uns finanziell für dieses Projekt unterstützen möchten,  danken wir Ihnen von Herzen für Ihre großherzige Zuwendung. Jeder Euro zählt!
Geben Sie bei Ihrer Überweisung als Zweckbestimmung einfach „Hexendorf“ oder Gushiegu an!
Vielen Dank im Namen der Frauen von Gushiegu und in den anderen fünf Dörfern!
Download
Video- News aus Gushiego
Eine Anleitung zum richtigen Händewaschen im Zuge der aktuellen Covid- 19 Pandemie
Video- Neues aus Gushiego.mp4
MP3 Audio Datei 58.6 MB


07.02.2020

Reisebericht von Januar

 

Der Bericht unserer Reise im Januar ist nun online. Schauen Sie gerne mal vorbei!


29.01.2020

Besuch von Father Phamuel

 

Vor einigen Tagen hat Father Phanuel zum ersten Mal unsere Projekte und die Partner in Abofour besucht. Dabei hat er sich auch von der Arbeit und vom Lernen im neuen Computer-Raum in der Junior High School überzeugen können. 

 

Father Phanuel (SVD) aus Tamale ist nun in Absprache mit Father Tony verantwortlich für die örtliche Projektleitung und Koordination. Um den Projektfortschritt bewerten zu können, gehört dazu eben auch der regelmäßige Besuch in Abofour.


15.12.2020

Besuch in Ghana im November 2019

:

 

Bei unserem Besuch im November 2019 haben wir Türschilder mit nach Ghana gebracht. Sie sind nun an Gebäuden vor Ort angebracht um unsere Präsenz und Zusammenarbeit zu unterstreichen.

 

Neben den Türschildern wurden medizinische Utensilien, weitere Solarlampen und Notebooks,

sowie Briefe von Schülern des Irmgards Gymnasiums /Köln übergeben.

 

Auch wurden neue Projekte geplant bzw. weitere Institutionen und Dörfer besucht. So zum Beispiel das TICCS (tamale institute of cross cultural studies), das orthopädische Trainingscenter in Nsawam und das Hexendorf Gushiegu. 

 

 Ein paar Eindrücke können Sie jetzt durch die Fotos gewinnen.

Weitere Informationen finden sie unter den folgenden Links:


04/2020

Das Priv. Erz. Irmgards Gymnasium Köln als Partnerschule:

 

Seit April 2019 ist das Irmgards Gymnasium in Köln, Bayenthal unsere Partnerschule. Die Schule organisiert alle 2 Jahre einen Hungermarsch, bei dem die Schülerinnen und Schüler ca 20km durch Köln laufen um Spenden zu sammeln. Dieses Jahr wurden erstmalig 4.400€ gespendet. Wir bedanken uns recht herzlich.

 

Außerdem freuen wir uns auf weitere Projekte die die Schüler aus Köln und Ghana enger zusammen bringen sollen. So schrieben die Schüler des Irmgards Gymnasiums Briefe die beim nächsten Besuch an die Schüler in Abofour überreicht werden.