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Solarlampen für Kwapanyin, Asuboi und Berekum

 

Solarlampen für die Dörfer

 

 

 

Das Projekt "Solarlampen für die Dörfer" hat einen engen Zusammenhang zur Bildung der Kinder. Die Kinder haben häufig einen morgendlichen und dann wieder abendlichen Schulweg von einer Stunde oder mehr. Wenn sie abends nach einem anstrengenden Fußmarsch bei meist großer Hitze wieder bei ihrer Familie ankommen, erwartet sie häufig ein nicht elektrifiziertes Zuhause.

 

Sie sind nicht nur müde. Sie können auch nichts mehr für die Schule lesen bzw. Aufgaben lösen, weil es kein ausreichendes oder gar kein Licht gibt. 

 

 

 

Ganz regelmäßig erscheinen die Kinder in Ghana am folgenden Tag wieder in der Schule, ohne  eine Hausaufgabe erledigt zu haben. Insbesondere  trifft es die vielen armen Kinder aus den abgelegenen Dörfern.

 

Deshalb versuchen wir mit dem Projekt "Solarlampen für die Dörfer" zu helfen.

 

 

 

In verschiedenen durch große Armut gekennzeichneten Dörfern haben wir unser Projekt vorgestellt. 

 

Die Solarlampen, an die man ein kleines Solarpanel anschließen kann, laden sich schnell auf und liefern dann (bei drei verschiedenen Beleuchtungsstufen) bis zu zehn Stunden helles Licht. Sie lassen sich zudem leicht als Deckenlampe aufhängen.

 

 

 

Wie funktioniert das System?

 

Einteilung der Interessenten in Gruppen (mit einer Namensliste pro Gruppe) Idealerweise sollten die Gruppen in den jeweiligen Dörfern bereits bestehen und sich regelmäßig treffen. Jede Gruppe sollte einen Ansprechpartner / "Assembly-Man"  haben und die Gruppe sollte dafür verantwortlich sein, die monatlichen Raten selbständig einzusammeln und dem Solar Scout zu übergeben.

 

                                                                           

 

Bei "Hand in Hand - Friends for Ghana" verwaltet unsere Mitarbeiterin Anita Komale dieses Projekt als Solarscout. Ihr obliegt das Halten der Präsentation, das Ausliefern der Lampen, sie hält Ersatzlampen bereit und ist zuständig für das Einsammeln der Raten von der jeweiligen Gruppe.

 

 

 

Das Interesse an den Solarlampen war bei den verschiedenen Präsentationen riesig groß. Trotz der evident armen Bevölkerung sind schon nach ersten unverbindlichen Rückmeldungen Bestellungen von insgesamt 1.000 Solarleuchten in drei Dörfern zu erwarten. 

 

Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn der Kampagne die High Power Leuchte mit einem 2 Watt Modul. Dieses 2 Watt Modul mit Adapter wird von Villageboom kostenlos an jeden Teilnehmer verliehen. Sobald die Raten für das 4 Watt Modul bezahlt sind, wird dieses gegen das 2 Watt Modul ausgetauscht.                                                                                                                     

 

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Schulpatenschaften für die Kinder in Ghana

 

 

 

Wir werden oft gefragt: Warum haben denn Schulpatenschaften für Euch eine solche Priorität?

 

Die qualifizierte Bildung der Kinder gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für ein gelingendes Leben in einem Land wie in Ghana.

 

 

 

Nur durch einen kontinuierlichen Schulbesuch und erfolgreichen Abschluss bestehen Chancen auf Berufsausbildung und später dann auf einem nicht einfachen Arbeitsmarkt.

 

 

 

in der von uns unterstützen Region um Abofour in Zentralghana ist der Großteil der Landbevölkerung immer noch sehr arm. Gleichwohl hat es für die Familien hohe Priorität, die Kinder zur Schule zu schicken. 

 

In der Regel besteht ein Schuljahr aus drei Abschnitten bzw. "Terms". Vor Beginn eines Terms müssen erstmals Schulgebühren gezahlt werden. Häufig fehlt in den Familien dann schon das Geld, um die Schulgebühren für ein oder sehr häufig für drei bis vier Kinder die Schulgebühr zu entrichten.

 

Nach dem Reglement dürfen die Schüler dann ausnahmsweise noch die Schule aufsuchen bis zur Hälfte des Terms. Können die Schulgebühren dann zum "Halftime-Break" nicht vollständig entrichtet werden, müssen die Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen. 

 

Häufig findet man zu diesem Zeitpunkt dann nur noch die Hälfte der Kinder in den Klassen.

 

 

 

Diese fatale Situation wiederholt sich dann regelmäßig noch zum Ende des jeweiligen Terms, wenn beispielsweise Prüfungen  - und das ist regelhaft zum Ende eines Terms - anstehen. Auch für diese kleinen "Prüfungen" werden Gebühren erhoben. Den Familien fehlen auch hierfür sehr häufig die Mittel. Die Kinder werden auch dann ausnahmslos bei fehlender Zahlung nach Hause geschickt. 

 

Damit ist der Schulabschnitt faktisch verloren gegangen.

 

 

 

Jedes Schuljahr beinhaltet drei Terms. Man kann sich unschwer vorstellen, wie häufig es dazu kommt, dass Schüler der Schule verwiesen werden.  

 

Dass diese Vorgehensweise im pädagogischen Sinne wie auch für die Wissensvermittlung kontraproduktiv ist, lässt sich kaum bestreiten.

 

Schlimmer sind aber für die Kinder die psychischen Auswirkungen dieser Mechanismen. Man sieht ihnen oftmals die Verzweiflung und die Traurigkeit an, wenn sie wieder mal für einen meist unbestimmten Zeitraum nach Hause geschickt werden. Auch fühlen sie sich als Versager, obschon es ein reines Armutsproblem ist und sie Opfer der Verhältnisse sind.

 

 

 

Umso wertvoller ist die Übernahme einer Patenschaft. Sie sichert den regelmäßigen Schulbesuch ab. Wir haben bei unseren Besuchen in den Schulen immer wieder feststellen können, dass die Kinder sehr gern zur Schule gehen. Sie wissen sehr wohl, dass Bildung - beispielsweise das Erlernen der englischen Sprache - ein Sprungbrett ist, um der Perspektivlosigkeit zu entkommen und einen Beruf ergreifen zu können.

 

 

 


Unterricht für angehende Krankenschwestern und Hebammen in der

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