Notebooks für den Schulunterricht an der  Junior Highschool In Kwapaning

Die Übergabe seitens Peter Sarpong erfolgte am 13. November 2018

Ghanareise                                                                                                      Dr. Thomas Bezani, Prof. Stefan Kröll &  Dr. Paul Panglisch                                                                                      vom 27.01.- 03.02.2018                                                                               (inklusive Fotodownload)

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bericht zur oben genannten Ghanareise                                    von Dr. Thomas Bezani & Prof. Stefan Kröll                             (ohne fotos)

27.01.2018

Nach 15-stündiger Reise kamen wir gegen 20 Uhr in Accra an. Dort wurden wir von           Rev.Peter Sarpong und Theresa, einer ehemaligen Schülerin der St. Patricks Nursing and Widwifery School abgeholt.

28.01.2018

Am Morgen setzten wir unsere Reise mit dem Auto Richtung Abofour fort. Gegen 13Uhr erreichten wir Kumasi.  Dort besuchten wir den Erzbischof von Kumasi, Gabriel Justice Yaw Anokye. Nach einem herzlichen Empfang bedankte sich der Erzbischof bei uns für die Unterstützung durch „Hand inHand“.  Er betonte, dass insbesondere durch die Vergabe der Stipendien nicht nur die Lebenschancen für das jeweils geförderte Kind erhöht werden, sondern für die gesamte Familie, die durch das geförderte Kind unterstützt wird.

Eine Investitionin die Bildung junger Menschen sei daher der richtige Weg, die Lebensbedingungen in Ghana nachhaltigzu verbessern. Am Nachmittag erreichten wir Abofour. Dort waren wir Gast bei der katholische Kirchengemeinde St. Francis Xavier, welche die von uns zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel zum Einsatz vor Ort erhält und nach unseren Anweisungen einsetzt. Ansprechpartner dort sind der Gemeindepfarrer Rev. Fr. Peter Kwasi Sarpong und seine Mitarbeiterin, Frau Grace Adoma. Gleich nach unserer Ankunft begleitete uns Faustina, die Haushälterin der Gemeinde und Rev.Toni Darko zur St. Jerome Senior High School.

Toni berichtete, dass sich die Anzahl der Schüler an der St. Jerome Senior High School im letzten Jahr auf 2.300 Schüler nahezu verdreifacht habe. Da keine neuen Schulgebäude gebaut wurden, sind die räumlichen Verhältnisse sehr beengt. Auch die sehr einfache Küche, die wir besichtigen konnten, hat große Probleme, für die stark gewachsene Anzahl von Kindern ausreichend Essen zur Verfügung zu stellen. Die Boarding Schüler erhalten drei Mahlzeiten am Tag, die über dem offenen Feuer zubereitet werden.

Am Abend gegen 18:30 Uhr wurden wir in der Kirche von Schülern der St. Jerome Senior High School und verschiedenen Gruppen der Gemeinde begrüßt. Es wurden traditionelle ghanaischeTänze aufgeführt und von verschiedenen Chören traditionelle ghanaische Lieder gesungen. In seiner Ansprache rekapitulierte Peter die Entstehung von  „Hand in Hand“         und betonte die Bedeutung unsere Unterstützung für die Menschen in Abofour. Nach Abschluss der Veranstaltung in der Kirche spielte eine Liveband vor dem Pfarrhaus traditionelle ghanaische Musik.

 

29.01.2018

Am Morgen besuchten wir die St. Jerome Primary School und den der Schule angegliederten Kindergarten. Im Kindergarten, der aus zwei Jahrgängen besteht, werden 230 Kinder betreut.   In der Jerome Primary School, die aus sechs Jahrgängen besteht, gehen insgesamt 440 Schüler zur Schule. Das Schulgebäude ist sanierungsbedürftig, erfüllt aber nach wie vor seinen Zweck. Sowohl beim Kindergarten, als auch bei der Primary School handelt es sich um Tageseinrichtungen. Die Kinder bekommen von der Schule kein Essen. Vor der Schule verkaufen lokale Händler jedoch Essen und Getränke. Dort kaufen sich die Schüler in der Regel ihr Essen. Für unsere Stipendiaten werden die Kosten für das Essen übernommen. Im Rahmen einer Projektwoche fand für alle Schüler auf dem Schulhof eine Einführungsveranstaltung durch den Pfarrer Peter Sarpong statt. An dieser Veranstaltung haben wir teilgenommen. Im Anschluss daran wurde uns das Schulgebäude gezeigt und wir hatten Gelegenheit, mit dem Lehrerkollegium zu sprechen. Uns wurde mitgeteilt, dass einige Schülerfinanziell nicht in der Lage sind, sich Essenzu kaufen. Sie kämen daher häufig hungrig in die Schule. Vor diesem Hintergrund überlegen wir, für einebestimmte Anzahl von Schülern die Kosten einer Schulspeisung zu übernehmen.

Am Nachmittag trafen wir unsere Stipendiaten und ihre Eltern. Die Stipendiaten der                St. Patrick Nursery School sowie der Teaching Schoolkonnten an diesem Treffen, bis auf eine angehende Hebamme, nicht teilnehmen, da es ihnen nicht möglich war, aus Ofinso anzureisen. Überdies fehlten zwei Schülerin der St. Jerome Senior High School, da Sie zur Vorbereitung auf ihre Prüfungen am Unterricht teilnehmen mussten.

Pfarrer Peter Sarpong betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung von Ausbildung für die Entwicklung junger Menschen im Allgemeinen und für die Entwicklung Ghanas im Besonderen. Nach diesem Treffen besuchten wir gemeinsam mit dem Schulleiter die St. Jerome Junior High School. Die Schule wird von 220 Schülern besucht. Das Lehrerkollegium besteht aus 13 Personen.

DasSchulgebäude ist in einem sehr schlechten Zustand und bedarf dringend der Renovierung. In der Regenzeit regnet es in einige Klassenräume hinein. Da derghanaische Staat über keine ausreichenden finanziellen Mittel verfügt, ist mit einer Renovierung in den nächsten Jahren leider nicht zu rechnen.

 

30.01.2018

AmMorgen sind wir von Abofour in zwei etwas abgelegene Dörfer gefahren. Nacheinigen Kilometern endete die ohnehin schon sehr schlechte asphaltierte Straße. Nach etwa 6 Kilometern über die mit Schlaglöchern übersäte Staub- und Lehmstraßeerreichten wir in derNähe mehrerer Plantagen eine kleine Ansiedlung, in der einer unserer Stipendiatinnenmit ihrer Mutter undi hren Geschwistern wohnt.

Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, geht das 6 Jahre alte Kind jeden Tag zu Fuß zu Schule. Etwa 30 Minuten später erreichten wir die kleine Ortschaft Kwapanin. Wir besuchten die dortige Kwapanin Roman Catholic School, die über eine Primary und eine Junior High School verfügt. Wir hatten die Gelegenheit, mit einigen Schülern und Lehrern zu sprechen. Der Schulleiter berichtete, dass ist sehr schwierig ist, in dieser abgelegenen Ortschaft Lehrkräfte zu finden. Da es noch nicht einmal ein Mobilfunknetz in diesem Ort gibt, gibt es nur wenige Lehrer, die dort freiwillig ihren Dienst verrichten. Daher ist die Schule darauf angewiesen, dass Lehrkräfte im Rahmen ihres National Service (verpflichtendes SozialesJahr) verpflichtet werden, an dieser Schule zu arbeiten. Wir hatten Gelegenheitmit einigen dieser Lehrkräfte zu sprechen, die keinen Zweifel daran ließen, nach Abschluss des

National Service die Schule zu verlassen.

Danach setzten wir unsere Fahrt über immer schlechter werdende Pisten fort und erreichten nach etwa einer Stunde die kleine Ortschaft Asuboi. In Asuboi hat der Staat vor einigen Jahren ein kleines Medical Center errichtet, bislang aber noch keine Krankenschwesteroder Hebamme gefunden, die bereit wäre, dort zu arbeiten. Die Dorfbewohner müssen daher etwa zwei Stunden bis zum nächsten Krankenhaus fahren. In der Regenzeit ist die Schotterstraße häufig unpassierbar, weshalb es de facto keine medizinische Versorgung in diesem Ort gibt. Vor diesem Hintergrund überlegen wir, die Vergabe von Stipendien für die St. Paricks Midwifery and Nursing School zukünftig davon abhängig zu machen, dass sich unsere Stipendiaten verpflichten, für eine bestimmte Zeit nach Abschluss ihrer Ausbildung in den abgelegenen Ortschaften für eine bestimmte Zeit ihren Dienst zu erbringen.

Im Rahmen unseres Besuchs hatten wir Gelegenheit, die vor Ort befindliche staatliche Schule zu besuchen. Wir überlegen, diese Schule in unser Stipendiatenprogramm aufzunehmen. Letztlich hatten wir Gelegenheit mit dem Nana, einer Art Dorfältesten, ein längeres Gespräch zu führen. Wir wurden danach durch den Ort geführt und gewannen so einen sehr guten Eindruck von den Lebensbedingungen in abgelegenen Ortschaften in Ghana.

Am Abend besuchten wirin Abofour einige unserer Stipendiatinnen zu Hause und bekamen so einen Eindruck von den zum Teil beklemmenden Lebensbedingungen.

 

31.01.2018

Am Morgen haben wir die Immaculate Heart of Mary School in Offinso besucht. Bei dieser Schule handelt es sich um eine katholische Schule, die einen Kindergarten, eine Primary School und eine Junior High School umfasst. Besonderheit dieser Schule ist, das dort auch eine größere Anzahl behinderter Schüler mit nicht behinderten Schülern gemeinsam Unterricht haben.

Viele dieser behinderten Schüler sind im Boarding House untergebracht. Die Leiterin der Schule berichtete, dass insbesondere für die behinderten Schüler oftmals kein Schulgeld entrichtet werden könne. Wir überlegen daher, auch diese Schulein unser Stipendienprogramm  aufzunehmen. Die Schule hinterließ einen sehr guten Eindruck, da neben der rein akademischen Ausbildung auch andere Fähigkeiten und Talente, musischer, handwerklicher und sportlicher Naturgefördert werden.

Die Schüler bereiteten uns einen sehr herzlichen Empfang und führten verschiedene Tänze, Gesänge sowie ein Fußballspiel auf. Am Nachmittag besuchten wir zwei Stipendiatinnen des Offinso Teaching Colleges, die im Sommer ihren Abschluss machen und dann ein einjähriges Praktikum in einer Schule absolvieren . Nach Abschluss des Praktikums im nächsten Sommer ist die Ausbildung beendet und die beiden Stipendiatinnen können

als Lehrerinnen tätig werden.

Im Anschluss daran besuchten wir die St. Patrick´s Nursing and Midwifery School in Offinso.   An dieser Schule werden etwa 1000 Krankenschwestern und Hebammen ausgebildet. Für beide Berufe besteht ein erheblicher Bedarf in Ghana. E

ine unserer Stipendiatinnen hat im letzen Jahr íhren Abschluss gemacht und arbeitet bereits als Hebamme. Zwei weitere Stipendiatinnen befinden sich gerade in ihrer Ausbildung.

 

01.02.2018

Am Morgen besuchten wir erneut die St. Jerome Senior High School. Bei dieser Gelegenheit haben wir insbesondere den Bautenstand der unfertigen Gebäude angeschaut. Überraschend war insbesondere, dass insgesamt drei Gebäude praktisch zu 80 Prozent fertiggestellt sind, der Baubetrieb aber bereits vor 5 Jahren eingestellt wurde.

Obwohl diese Gebäude nicht fertig sind, werden sie zumindest teilweise als Klassenräume genutzt. Wegen der stark angestiegenen Schülerzahl werden zum Teil etwa 90 Schüler in einer Klasse unterrichtet. Würde man die unfertigen Klassenräume nicht nutzen, würde die Klassenstärke auf über 100 Schüler steigen, was einen geordneten Lehrbetrieb praktisch unmöglich machen würde.

Im ersten Schulgebäude fehlen der Estrichboden, die Fenster und Türen, sowie die Elektroinstallation. Im zweiten Gebäude, das im Erdgeschoss Klassenzimmer und im ersten Obergeschoss Schlafräume hat, ist sogar der Estrichboden bereits verlegt und die Elektroinstallation vorgenommen. Es fehlen jedoch die Fenster sowie Lampen und Ventilatoren. Im ersten Obergeschoss fehlt ein Geländer, weshalb dieses nicht genutzt werden kann. Da das erste Obergeschoss insgesamt 8 Schlafräume aufweist, wäre eine Nutzung sehr wünschenswert.

Die Jungen übernachten derzeit mit etwa80 bis 90 Personen in ehemaligen Klassenzimmern und der Bibliothek.  Das dritte Gebäude enthält Toiletten und Duschen und ist bis auf die Installation der sanitären Einrichtungen praktisch fertig. Da die sanitären Anlagen der Schule sehr schlecht sind, würde eine Fertigstellung dieses Gebäudes die Situation deutlich verbessern. Das Gebäude wurde deshalb nicht fertiggestellt, weil die Regierung den Bauunternehmer nicht bezahlt hat. Vor dem Hintergrund der räumlich sehr beengten Situation überlegen wir, die Kosten für die Fertigstellung der Gebäude zu übernehmen. Die Schulleitung wird zu diesem Zweck Kontakt mit dem Bauunternehmer aufnehmen, damit dieser eine Kostenschätzungabgeben kann. Voraussetzung für eine Übernahme der Kosten wäre neben derfinanziellen Unterstützung durch weitere Spender insbesondere auch der Abschluss eines Vertrags mit dem Bauunternehmer, der eine Zahlung nach Baufortschritt vorsieht. Zu diesem Zweck müssen wir zwingend einen ghanaischen Rechtsanwalt einschalten.

 

02.02.2018

Den Morgen unseres letzten Tages nutzten wir dazu, Einsicht in die in die Unterlagen der katholischen Kirchengemeinde bzw. von Gemeindepfarrer Rev.Fr. Peter Kwasi Sarpong zu nehmen. Wir haben uns vor Ort davon überzeugt, dass die von uns zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel entsprechend unserer Vorgaben für die Vergabe der von uns genehmigten Schul- und Ausbildungsstipendien verwendet wurden. Über die geleisteten Schulgebührenwurden uns Belege vorgelegt. Die teilweise auch bar verwendeten Mittel,           z. B. für den persönlichen Bedarf der Schüler an Schulkleidung, Schreib- und Lehrmaterialien usw., waren für uns der Höhe nach plausibel und deckte sich mit den Eindrücken und Auskünften, die wir während der Gespräche mit Schülern und Schulvertretern erhalten haben. Anhand unserer Listen über die von unsgeförderten Stipendiaten und in den Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern konnten wir uns davon überzeugen, dass alle uns vorgeschlagenen Stipendiaten ein Stipendium erhalten haben und die Schulen regelmäßig besuchen. In den Gesprächen mit den Schulleitern wurde bestätigt, dass die Schulgebühren unserer Stipendiaten vollständig durch die katholische Kirchengemeinde St. Francis Xavier geleistet werden. Die Mittelverwendung nach unseren Vorgaben war somit nachzuvollziehen. Die von uns der Kirchengemeinde für die Finanzierungder Verwaltungskraft zur Verfügung gestellten Mittel wurden entsprechendunserer Vorgaben verwendet.

Frau Adoma und Rev. Peter Kwasi Sarpong stehen mit uns während des ganzen Jahres in regelmäßigem E-Mail- und oft auch in telefonischem Kontakt und liefert uns kontinuierlich Informationen und, soweit bei den örtlichen Gegebenheiten möglich, auch Nachweise insbesondere über die Zahlung der Schulgebühren. Unsere beiden Ansprechpartner kümmern sich zusammen um die Auswahl der Stipendiaten, halten den Kontakt zu den Familien und den Schulen. Sie werden sich nach der Beendigung unseres Besuchs um den Start des neuen Schulspeiseprogramms kümmern und die Einzelheiten mit uns abstimmen.

Hinsichtlich des von uns gestarteten Solarlampen-Programms berichtete Rev. Peter Kwasi Sarpong, dass eine erste Lieferung von Lampen bereits verteilt worden sei und diese von den Schülern vor Ort genutzt werden. Realistischerweise müssen wir jedoch damit rechnen, dass eine Reihe der Nutzer den von ihnen zu tragenden Eigenanteil nicht aufbringen können, weshalb wir gewisse Verluste zu tragen hätten.

 

Thomas Bezani

Stefan Kröll

 

Besuchsbericht zur Ghanareise                                                   von Bernward Robrecht vom 26.11.- 03.12.2017

Im Rahmen einer Delegationsreise der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen wurden auch die von „Hand in Hand – Friends for Ghana e.V.“ unterstützten Institutionen besucht. Ziel war eine weitere Vernetzung der verschiedenen Partnerorganisationen im Bereich des Bildungs- und Gesundheitssektors.

 

Nach der weiten Anreise von Düsseldorf via Amsterdam erreichte die Delegation Accra am späten Abend. Nach den üblichen Einreiseformalitäten und einer ersten Übernachtung in Accra fand am frühen Montagmorgen ein ausführliches Gespräch mit dem für Ghana zuständigen Landesdirektor der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) statt.

 

Die GIZ unterhält seit bereits mehr als drei Jahrzehnten ein Büro in Accra und kann daher sehr gut Auskunft geben über die Situation vor Ort und die Entwicklungen im Land, insbesondere im Vergleich zu den weiteren Staaten Westafrikas.

 

Festzuhalten bleibt, dass Ghana auch nach Einschätzung der GIZ positive Entwicklungstendenzen zeigt im ökonomischen wie im politischen Entwicklungsprozess.

 

Es folgte eine lange Überlandfahrt von Accra nach Sunyani im Westen des Landes. Für die fast 400 Kilometer wurden neun Stunden benötigt. Die Dauer der Überlandfahrten können überhaupt nicht mit europäischen Maßstäben verglichen werden. Häufige Kontrollstationen, Mautstellen, der teils chaotische Verkehr in den Metropolen wie etwa Kumasi und nicht zuletzt der Zustand der Straßen erlauben kein schnelleres Vorankommen.

 

Sunyani in der Brong-Ahafo-Region hat etwa 62.000 Einwohner und ist in den letzten Jahren eine stark wachsende Stadt geworden. Im weiteren Bereich des Sunyani-Municipal-Districts leben bereits über 250.000 Menschen.

 

In Sunyani, im Stadtteil Fiapre, befindet sich das Catholic University College of Ghana (CUCG). Die Hochschule wurde 2003 durch die ghanaische Bischofskonferenz gegründet und hat derzeit etwa 3.000 Studierende. Mit dem Rektor der Katholischen Hochschule wurde ein Kooperationsvertrag (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Der wissenschaftliche Austausch zwischen beiden Einrichtungen soll auf mehreren Ebenen vorangebracht werden.

 

Auch ein Besuch im Katholischen Sekretariat des Bistums Sunyani und beim Bischof von Sunyani, Dr. Matthew Kwasi Gyamfi stand auf dem Programm.

 

Der Bischof hat sich sehr viel Zeit für uns genommen und zeigt sich sehr erfreut über die verschiedenen Projektideen.

 

 

 

                                                        Um die Effektivität und Nachhaltigkeit der eigenen Projektarbeit immer wieder aufs Neue zu überprüfen, ist auch der Einblick in die Arbeit anderer Hilfsorganisationen und NGO’s (Non-Government-Organizations) sehr wertvoll.

 

 

 

 

 So haben wir unter anderem die „Mission of Hope“ besucht, eine insbesondere aus Großbritannien unterstützte NGO, die auch mit dem CUCG zusammenarbeitet.

 

Die „Mission of Hope“ unterstützt schwerpunktmäßig junge Frauen, Jugendliche und Kindern.