Unsere Schulen

Die positive Entwicklung unseres Vereins macht es uns möglich bereits vier Schulen zu unterstützen. Darunter zwei Grundschulen, die St. Jeromes Primary School und die Abofour Roman Catholic Primary School. Kinder besuchen die Grundschulen für sechs Jahre. 
Des Weiteren verteilen wir Stipendien an der St. Jeromes Junior High School, die die Schüler nach der Grundschulzeit für weitere drei Jahre besuchen und letztlich die St. Jeromes Senior High School, die die Schüler wahlweise für drei Jahre besuchen um ein Studium beginnen zu können.






St. Jeromes Primary School 



 

Der St. Jerome Primary School ist ein Kindergarten angegliedert. Im Kindergarten, der aus zwei Jahrgängen besteht, werden 230 Kinder betreut, in der St. Jerome Primary School, die aus sechs Jahrgängen besteht, gehen insgesamt 440 Schüler zur Schule. 
Die Klassenzimmer sehen etwas anders aus als wir es aus Deutschland kennen. Durch das warme Klima wird im Gebäude auf Fenster verzichtet. Außerdem finden in einem Klassenzimmer mit vergleichbarer Größe wie bei uns, rund doppelt so viele Schüler Platz. Das Equipment beschränkt sich auf eine Tafel an der Wand. 
Das Schulgebäude im Allgemeinen ist zwar sanierungsbedürftig, erfüllt aber nach wie vor seinen Zweck. 

Sowohl beim Kindergarten, als auch bei der Primary School handelt es sich um Tageseinrichtungen. Die Kinder bekommen von der Schule allerdings kein Essen, sondern kaufen es sich bei lokalen Händlern in der Nähe der Schule selbst, sofern sie Geld dafür haben, was leider nicht auf alle Schüler zutrifft.
Für unsere Stipendiaten werden die Kosten für das Essen daher übernommen.

Durch eine großzügige Spende der Firma Saurer konnten wir außerdem eine Reihe von Laptops weitergeben, die nun ihren Gebrauch in der Administration der Grundschule finden. 





Abofour Roman Catholic Primary School

 

Auch diese Grundschule beherbergt ebenfalls einen Kindergarten. Insgesamt besuchen 315 Kinder täglich den Kindergarten, 577 Kinder die Grundschule. 
Auch bei dieser Schule handelt es sich um eine Tageseinrichtung, in der die Kinder auch über ihre Mittagspause bleiben. 





St. Jeromes Junior High School

 



Die Schule wird von 220 Schülern besucht während das Lehrerkollegium aus 13 Personen besteht. 
Das Schulgebäude ist in einem sehr schlechten Zustand und bedarf dringend der Renovierung. In der Regenzeit regnet es in einige Klassenräume hinein. Da der ghanaische Staat allerdings nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, ist mit einer Renovierung in den nächsten Jahren leider nicht zu rechnen.


St. Jeromes Senior High School



 

Diese Schule besteht aus drei Gebäuden die insgesamt zu 80 Prozent fertiggestellt sind, der Baubetrieb aber bereits vor 5 Jahren eingestellt wurde da der Staat das Bauunternehmen nicht bezahlte. Obwohl diese Gebäude nicht fertig sind, werden sie, zumindest teilweise, als Klassenräume genutzt. 
Wegen der stark angestiegenen Schülerzahl werden zum Teil etwa 90 Schüler in einer Klasse unterrichtet; würde man die unfertigen Klassenräume nicht nutzen, würde die Klassenstärke auf über 100 Schüler steigen. 
In einem Gebäude fehlt der Boden sowie Fenster und Türen, im zweiten Gebäude fehlt dazu ein Geländer im zweiten Stock, was dieses Stockwerk unbenutzbar macht. Da das erste Obergeschoss insgesamt 8 Schlafräume aufweist, wäre eine Nutzung sehr wünschenswert. 
Die Jungen übernachten derzeit mit etwa 80 bis 90 Personen in ehemaligen Klassenzimmern und der Bibliothek.  
Das dritte Gebäude soll für Toiletten und Duschen zur Verfügung stehen, die Installation der sanitären Einrichtungen ist allerdings noch nicht vorgenommen worden. Da die sanitären Anlagen der Schule sehr schlecht sind, würde eine Fertigstellung dieses Gebäudes die Situation deutlich verbessern.
Wir wünschen uns die Kosten zur Fertigstellung der Gebäude bald übernehmen zu können und sind in Bemühungen um entsprechende Verträge mit dem Bauunternehmen.




Geplant: 

Insgesamt streben wir zudem an noch weitere Schule in unser Programm aufzunehmen, vor allem Schulen in den Dörfern Kwapanin und Asuboi, welche einige Kilometer von Abofour entfernt sind und nur über eine unasphaltierte Straße erreichbar sind. In der Regenzeit ist der Zugang zu den Dörfern dadurch erschwert.